SOS - Regenwald
Informatives
Ermordung von Indianern und Kleinbauern in Kolumbien, Peru, Brasilien…

Die Regierung in Bogota/Kolumbien hat den Konzernen Muriel Mining Cooperation (USA), Anglo Gold Ashanti (Südafrika) und Glencore (Schweiz) die Lizenz erteilt, dass sie im Norden Kolumbiens 16 000 Hektar Regenwald, Lebensraum der Embera-Indianer zerstören dürfen, um 30 Jahre lang Kupfer, Gold und Molybdän zu fördern - was hauptsächlich an europäische Firmen geliefert werden soll.

Da die Embera-Indianer das Land, das ihnen laut kolumbianischem Gesetz und UNO zusteht, nicht verlassen wollten - werden sie schon lange durch Paramilitärs angegriffen, im Januar 2010 auch durch das kolumbianische Militär, welches ein Dorf im Jiguaminando-Tal von Hubschraubern aus bombardiert und beschossen hat!

Es ist traurig und grauenhaft, dass sogar Kinder ermordet werden – Paramilitärs bewachen das Land, von dem Großgrundbesitzer und Konzerne Menschen vertrieben haben, um Ölpalmen, Eucalyptus, Kokain etc. anzubauen… Wenn Indianer und Kleinbauern in ihr Land zurückkehren wollen werden sie brutal vertrieben und ermordet.

In Brasilien werden tausende Indianer vertrieben, müssen neben Straßen in Elendsquartieren hausen, viele werden ermordet, Kinder sterben an Hunger und Krankheiten... Mädchen und Frauen werden vergewaltigt... Männer und Jugendliche müssen als Sklaven arbeiten, wenn sie fliehen wollen werden sie von den Pistoleros der Großgrundbesitzer erschossen.. auch wenn sie krank sind und nicht arbeiten können!
 
In Peru ließ Präsident Alan Garcia Indianer aus Hubschraubern abschießen, da sie eine illegal errichtete Straße in ihrem Gebiet blockierten... der  Europäische  Erdölkonzern drang in ihr Gebiet mit Genehmigung des Präsidenten ein, Menschen und Landrechteder Indianer wurden missachtet! Mer als 150 Indianer wurden am 5. Juni 2009 in Bagua erschossen!

Der Perenco Konzern baut nun illegal eine Pipeline und vertreibt einen isoliert lebenden Stamm, der dann aussterben kann durch europäische Krankheiten und Morde... 
Morde in Peru

In Peru wurden Indianer von Hubschraubern aus und von Polizisten und Militär (durch die Regierung Alan Garcia) erschossen – laut Aussagen der Candoshi mehr als 150 Erwachsene und Kinder!!!

BITTE SCHICKEN SIE PER POST DAS SCHREIBEN IN SPANISCHER VERSION AN DEN PRÄSIDENTEN - MIT IHRER UNTERSCHRIFT UND € 1,40 PORTO KÖNNEN SIE MENSCHENLEBEN UND REGENWALD RETTEN! NOCH IMMER SIND 89 INDIANER VERMISST!

DEUTSCHE FASSUNG .pdf

SPANISCHE FASSUNG .pdf
Versklavung und Morde in Brasilien

Das Land des „Fortschritts“ – das weltweit als Global Player bezeichnet wird und vom Präsidenten nur der Fortschritt zählt – der Hintergrund davon ist Zerstörung von Millionen Hektar Regenwald, Vertreibung der Indianer aus ihrem Lebensraum, der ihnen laut Gesetz zusteht, Missachtung der Menschenrechte… In weiten Bereichen werden Indianer und andere Menschen von Großgrundbesitzer als Sklaven gezwungen, auf den Monokulturen von Soja, Eucalyptus, Ölpalmen, Bananen, Tabak, Mais etc. gratis zu arbeiten! Wenn sie sich weigern, fliehen wollen oder krank sind werden sie von den Pistoleros der Großgrundbesitzer erschossen!!!
Die korrupten Politiker und Behörden ignorieren dies – denn es geht um den Fortschritt… Wir in der „Ersten Welt“ beziehen billige Produkte aus diesem Land (Soja, Palmöl, Früchte, Rindfleisch…) und leben in Luxus – das Übergewicht bei der Bevölkerung steigt an und drüben verhungern die Menschen.
Probleme der Indianer

Viele Stämme werden von Holzfällern, Goldsuchern und angeheuerten Pistoleros angegriffen und vertrieben. Die Regierungen kümmern sich meist kaum um die Indianer – im Gegenteil, sie unterstützen Firmen und Großgrundbesitzer im Kampf gegen die Indianer.

Beispiel - Französisch Guyana

Dort wurde zwar 2007 vom Präsident Chirak ein „Nationalpark“ gegründet, das klingt so recht gut – aber das Gegenteil ist der Fall, es ist eine Katastrophe, die im einzigen Regenwald der europäischen Union stattfindet.

Der Goldabbau im Nationalpark wird von der Regierung genehmigt – mehr als 30.000 illegale Brasilianer attackieren die Indianer und verursachen Krankheiten, die Minamata Krankheit ist nur darauf zurückzuführen.

Der gesamte Regenwald gehört dem französischen Staat, der sich weigert, die ILO Konvention 169 zum Schutz der indigenen Bevölkerung zu unterzeichnen.

office@sos-regenwald.at - Design by cas2andra.at